Aktuelles

Sie können sich jederzeit sehr aktuell über Hintergründe zur Homöopathie auf der Internetseite des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte informieren:
Homöopathie online.


121. DEUTSCHER ÄRZTETAG

Die deutsche Ärzteschaft sagt Ja zur Homöopathie

Montgomery bezieht Stellung zu der Debatte: “Es ist eine Tatsache, dass Homöopathie vielen Menschen hilft. Wichtig ist, dass es jemand macht, der weiß wann sie nicht mehr helfen und dann auf normale schulmedizinische Verfahren umsteigen kann“, so der BÄK-Chef, “ich würde das alles nicht so emotional und intensiv sehen”.

Montgomery sieht die Homöopathie als eine “komplementäre Medizin. In Verbindung mit guter medizinischer Ausbildung ist sie sinnvoll”, so der Arzt. Und es sei besser, wenn ausgebildete Ärzte den Menschen helfen.


Münsteraner homöopathische Ärzte und Ärztinnen zur öffentlichen Homöopathie-Diskussion

Hier eine aktuelle Stellungnahme Münsteraner homöopathischer Ärzte und Ärztinnen zur öffentlichen Homöopathie-Diskussion
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72. Homöopathischer Weltärztekongress, 14.-17. Juni 2017, Leipzig

Pluralismus und Offenheit in der Medizin stärken

Mit dem 72. Homöopathischen Weltärztekongress wurde ein Zeichen für Pluralismus und
Therapiefreiheit in der Medizin gesetzt. Auf der Eingangspressekonferenz rief Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) und Präsidentin des Kongresses, zu mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit der Methoden und Offenheit auf. „Vor dem Hintergrund der Zunahme chronischer Erkrankungen sowie Patienten mit Mehrfachdiagnosen müssen wir die Zusammenarbeit der Methoden voranbringen“, sagte Bajic, „unser Ziel als Ärzte ist, für Patienten die jeweils optimale Therapie bereitstellen zu können.“

Curt Kösters, Vorstandsmitglied von WissHom und für das Kongressprogramm mit verantwortlich, kritisierte, dass zu viel High-Tech-Medizin und Antibiotika bei Erkrankungen eingesetzt würden, die auch mit komplementären Methoden sicher und nachhaltig behandelt werden könnten.

  • Kösters: „Homöopathie ist Teil der medizinischen Vielfalt“
    Dass dies alles keine blanke Theorie sondern seit Jahrzehnten in einigen Kliniken bereits Praxis ist, zeigte die Kinder- und Jugendärztin Dr. Sigrid Kruse, Leiterin des Bereichs Homöopathie am Dr. von Hauner‘schen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, an einigen Beispielen aus der täglichen Praxis. Homöopathische Behandlungen werden dort vor allem dann angewendet, wenn die konventionelle Medizin nur unbefriedigende Ergebnisse erzielen kann.
  • Kruse: „Das Erleben der Wirkung hat der Homöopathie ihren Platz verschafft“
    Laut Sigrid Kruse funktioniert das gut. „Beidseitiger Respekt, eine Nachvollziehbarkeit der Arbeitsweise und das gemeinsame Ziel, die bestmögliche Therapie für das einzelne Kind zu erarbeiten, führen in der Uniklinik zur Anerkennung der Homöopathie als hilfreiche Therapiemaßnahme“, zählte Kruse die Voraussetzungen für die Zusammenarbeit auf. Das war nicht immer so, erinnerte Kruse in ihrem Statement. Die Wirkung der Methode ist für den Patienten das Wichtigste – die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit aber ist die andere Seite der Medaille. Die harten Fakten zum Stand der Forschung hatte Dr. Klaus von Ammon, Leiter der klinischen Forschung Homöopathie der Universität Bern, mit nach Leipzig gebracht.
  • Ammon: „Nur wer Studien selektiert kommt zu einem negativen Ergebnis“
    Er ging auf die Grundlagenforschung, Versorgungsforschung und die klinische Forschung ein. Sein Fazit: „Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. Die Ergebnisse zahlreicher placebo-kontrollierter Studien sowie Experimente aus der Grundlagenforschung sprechen darüber hinaus für eine spezifische Wirkung potenzierter Arzneimittel“, so von Ammon. Er verwies darauf, dass die Mehrzahl der in der Homöopathie-Forschung durchgeführten Metaanalysen ein positives Ergebnis zur Wirksamkeit der Homöopathie aufweist.

Quelle: Homöopathische Nachrichten Mai/Juni 2017

 

Australische Homöopathie-Studie: „Eine Täuschung der Öffentlichkeit“

Der Direktor des Londoner Homeopathy Research Institut (HRI), Dr. Alexander Tournier, erhebt schwere Vorwürfe gegen die australische Studie des staatlichen Forschungsrat und wirft ihm „Täuschung der Öffentlichkeit“ vor. Der Nationale Rat für Gesundheit und medizinische Forschung (National Health and Medical Research Council, NHMRC) hatte vor zwei Jahren eine Übersichtsstudie (Review) zur Homöopathie mit dem Ergebnis veröffentlicht, Homöopathie wirke nicht besser als Placebo. Diese Aussage ging auch in Deutschland durch viele Medien und wurde als ein Beleg für die angebliche Unwirksamkeit der Homöopathie angeführt. „Die Ungenauigkeiten im Bericht des NHMRC sind so extrem“, erklärt Tournier, „dass wir uns dazu entschlossen haben, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, die die Hintergründe aufdeckt“.

Das HRI hat eine Beschwerde bei einer offiziellen Commonwealth-Stelle eingelegt und aktuell erste Ergebnisse seiner Recherche veröffentlicht. „Es ist ungeheuerlich, dass mit derart verzerrten Daten weltweit politische Meinungsbildung betrieben wird“, sagt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). „Wenn sich dieser schwere Verdacht weiter erhärtet, ist das ein handfester Skandal: Auch der deutschen Öffentlichkeit, universitären Einrichtungen und den politischen Entscheidungsträgern wurde auf dieser Weise suggeriert, die Homöopathie sei angeblich eine Placebo-Medizin. Die korrekte Studienlage, die deutlich die Wirksamkeit der homöopathischen Therapiemethode belegt, wird einfach verschwiegen“, so Bajic weiter.

Zentrale Ergebnisse der HRI-Recherche zur australischen Studie

  • Das Review wurde zweimal durchgeführt, was bisher unbekannt war. Da das erste Review nicht die gewünschten Ergebnisse gezeigt hatte, wurde ein zweites erstellt.
  • Die Existenz des ersten Berichtes wurde der Öffentlichkeit nie mitgeteilt, sondern erst durch eine Anfrage entsprechend dem australischen Informationsfreiheitsgesetz aufgedeckt.
  • Der NHMRC hatte veröffentlicht, das Review basiere auf mehr als 1.800 Studien. Tatsächlich wurden jedoch nur 176 Studien begutachtet. Von diesen 176 Studien wurden 171 vom Review ausgeschlossen. Gründe dafür waren, dass sie entweder nicht in englischer Sprache verfasst waren oder weniger als 150 Teilnehmer hatten. Es blieben letztlich nur 5 Studien, auf denen das Review basiert.
  • Diese Kriterien sind nicht nachvollziehbar und wurden vom NHMRC bei keinem anderen Review angewendet. Das NHMRC führt selbst Studien mit unter 150 Teilnehmern durch.
  • Der Vorsitzende des NHMRC-Ausschusses, der das Review verantwortet, ist Mitglied der politischen Lobby-Gruppe „Friends of Science in Medicine“ (FSM), die sich aktiv gegen die Homöopathie einsetzt. Trotzdem unterzeichnete der Vorsitzende eine „Declaration of Interest“, die besagt, dass er nicht mit einer Organisation verbunden sei, „die sich für oder gegen die Homöopathie einsetzt“.
  • Es wurde bei der Erstellung des Reviews gegen die NHMRC-eigenen Regeln verstoßen, auch gegen die, dass zumindest ein Experte – in diesem Fall ein Homöopathie-Experte – dem Ausschuss angehören müsse.

Quelle: Homeopathy Reserch Institute, 12.4.2017

 

Zeitschrift Homöopathie Online

Zeitschrift Homöopathie OnlineAuf Homöopathie Online informieren Ärzte zu sämtlichen Aspekten der Homöopathie…
www.homoeopathie-online.info

 

Homöopathische Nachrichten – Mai/Juni 2016

Hier können Sie Neuigkeiten zu homöopathischen Studien erfahren und Einblicke in die darüber geführte Diskussion bekommen.
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Newsletter der Homöopathie-Stiftung

Wir möchten Sie auf den aktuellen Newsletter der Homöopathie-Stiftung hinweisen. Er stellt Ergebnisse der Homöopathie-Forschung dar…

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freunde der Homöopathie,

Nach den zahlreichen positiven Entwicklungen im Jahr 2015 sind wir mit viel Vorfreude und Elan in das neue Stiftungsjahr 2016 gestartet.

Und schon jetzt werfen interessante und schöne Ereignisse ihre Schatten voraus. Unsere
prominente Schirmherrin Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski wird sich beim Deutschen Homöopathie-Kongress, der vom 26.-28. Mai in Bremen stattfindet, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung mit einem Grußwort an das Publikum wenden und damit ihre Unterstützung für die Homöopathie-Stiftung öffentlich untermauern.

Wieder wird die Stiftung bei dieser 165. Jahrestagung des DZVhÄ zusammen mit WissHom in einem eigenen Themenblock im wissenschaftlichen Programm vertreten sein und die Kongressteilnehmer mit spannenden Ergebnissen der aktuellen Homöopathie-Forschung überraschen.

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass diese Forschungsförderung nur möglich wird durch die ungebrochene Spendenbereitschaft der homöopathischen Ärzteschaft. Dieses kontinuierliche Spendenaufkommen ist von zentraler Bedeutung, um weiterhin praxisrelevante Forschungsprojekte fördern zu können.

Aber auch die Kultur soll nicht zu kurz kommen. Wir möchten Sie herzlich zu einem besonderen Highlight im Rahmenprogramm der Jahrestagung einladen: das Benefiz-Gitarrenkonzert mit dem international renommierten Virtuosen Nirse González wird ein großartiges Erlebnis werden, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf ein Wiedersehen in Bremen!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Dr. Werner Gieselmann
Vorstandsvorsitzender der Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ

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Fakten zur Homöopathie: Kosten, Praxis, Forschung

Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte

Zur Homöopathie in der Praxis

  • Homöopathische Ärzte haben ein schulmedizinisches Studium absolviert und nach dessen Abschluss eine von den Landesärztekammern anerkannte Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen, um die Zusatzbezeichnung Homöopathie führen zu dürfen. Zurzeit haben rund 7.000 Ärztinnen und Ärzte eine Zusatzausbildung in ärztlicher Homöopathie.
  • Der DZVhÄ bietet mit dem Homöopathie-Diplom seit 10 Jahren eine über die Voraussetzungen der Zusatzbezeichnung hinausgehende Qualifizierung an. 96% der Ärzte, die an den Selektivverträgen Homöopathie teilnehmen haben das Homöopathie-Diplom.
  • Homöopathie ist eine Arzneimitteltherapie und keine Gesprächstherapie. Die ausführliche homöopathische Erstanamnese ist, neben der körperlichen Untersuchung, das wesentliche diagnostische Instrument, um das der individuellen Erkrankung des Patienten entsprechende Arzneimittel zu bestimmen. Dies im Unterschied zur Anamnese in der konventionellen Medizin, die i.d.R. der Vorbereitung einer weiteren zielführenden technischen Diagnostik dient.
  • Bertelsmann Gesundheitsmonitor 2014: 43 % der befragten Patienten homöopathischer Ärzte (Vergleichsgruppe nicht homöopathisch behandelt: 26 %) gaben explizit an, dass eine chronische Erkrankung der Anlass für den Arztbesuch und die homöopathische Behandlung sei. Als häufigstes Motiv nannten die Homöopathie- Patienten, „dass anderswo keine Besserung erzielt worden war“ (49 %). Bei mehr als 80 % der Patienten, die von homöopathischen Ärzten behandelt wurden, besserten sich das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück.
  • Homöopathische Ärzte schätzen die Flexibilität der Therapie: Homöopathie lässt sich alternativ und komplementär zur konventionellen Medizin einsetzen und lässt sich in die hausärztliche wie in die fachärztliche Praxis integrieren. (Bertelsmann Gesundheitsmonitor 2014)
  • Ärzte informieren ihre Patienten über die Selektivverträge Homöopathie und darüber an welchen dieser Verträge sie als Arzt teilnehmen. Informationen zum Kassenwechsel finden Bürger überall im Internet u.a. auf den Websites der Gesetzlichen Krankenkassen oder auch des Bundesministeriums für Gesundheit unter www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/kassenwechsel/
    allgemeine-informationen.html.


Zur Forschung

  • „Schlussfolgerung: Die Wirksamkeit der Homöopathie kann unter
    Berücksichtigung von internen und externen Validitätskriterien als
    belegt gelten, die professionelle, sachgerechte Anwendung als sicher.
    …“ (Effectiveness, Safety and Cost-Effectiveness of Homeopathy in
    General Practice – Summarized Health Technology Assessment;
    Forsch Komplementärmed 2006;13(suppl 2):19–29)
  • „Die Bewertungsberichte kommen in Bezug auf die Wirksamkeit
    ausnahmslos zu einem positiven Urteil. Insbesondere für die
    Phytotherapie und die Homöopathie beruht dies auf der Bewertung von
    publizierten systematischen Übersichtsarbeiten
    und randomisierten klinischen Studien.“
    (Programm Evaluation Komplementärmedizin – Schlussbericht, Bern,
    24.4.2005)
  • „Meta-Analysen zur Homöopathie sind negativ, weil 90 Prozent der
    Daten ausgeschlossen werden.“ Professor Dr. Robert G. Hahn ist ein
    schwedischer Forscher, Arzt, Professor und Autor. Er ist Leiter der
    Forschungsabteilung im Södertälje Krankenhaus, Professor für
    Anästhesie und Intensivmedizin Universität Linköping. Mitglied der
    Forschungskommission der „European Society of Anaesthesiology
    (ESA)“. www.roberthahn.se
  • Häufige Falschaussagen zur Homöopathie-Forschung sind laut Hahn:
    – „Homöopathie ist unzureichend erforscht.“ – Falsch, denn die Anzahl der RCTs zur Homöopathie ist sehr groß, sogar höher als zu vielen Therapien in der
    konventionellen Medizin.
    – „Es gibt keine einzige positive Homöopathie-Studie“ –
    Falsch, denn der größte Anteil aller Homöopathie-Studien zeigt signifikant positive Effekte.
    – „Die Qualität der Homöopathie-Studien ist gering“ –
    Falsch, denn dies wurde in zwei Arbeiten gut untersucht und widerlegt.
    – „Die Meta-Analysen/Reviews von Ernst und Shang zeigen zweifelsfrei, dass Homöopathie Betrug und Humbug ist“ – falsch, denn nur eine starke Selektion der Daten kann zu dieser Aussage führen, die Gesamtdatenlage zeigt statistisch eine Wirksamkeit.

 

Antibiotika wirkungslos – Willkommen im post-antibiotischen Zeitalter

Rund 900.000 Patienten infizieren sich pro Jahr in deutschen Krankenhäusern mit gefährlichen Krankheitserregern, etwa 30.000 Menschen sterben alljährlich an diesen Klinikkeimen. Das behauptet die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). Dabei sind Infektionen in Pflegeheimen und im ambulanten Sektor bei dieser Schätzung noch gar nicht berücksichtigt worden. Zentrales Problem bei den sogenannten Krankenhausinfektionen sind die Antibiotikaresistenzen, die durch einen jahrzehntelangen, inflationären Umgang mit Antibiotika beschleunigt wurden. Laut Bundesärztekammer (BÄK) werden 83 Prozent der Antibiotika von niedergelassenen Ärzten verordnet. Schulungen sollten laut BÄK die Ärzte für die Gabe von Antibiotika sensibilisieren.

„Infektiologen und homöopathische Ärzte weisen seit langem auf die hohen Risiken hin, die mit der massenhaften und medizinisch oft unbegründeten Verordnung von Antibiotika verbunden sind“, kommentiert Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), die aktuellen Entwicklungen in der Sommerausgabeder DZVhÄ-Publikumszeitschrift Homöopathie. Die Homöopathie sei eine Heilmethode, die dazu geeignet sei, Antibiotika in der ärztlichen Praxis einzusparen. „Homöopathische Ärzte schätzen die Errungenschaften der
modernen Medizin sehr. Insbesondere auch die Antibiotika“, erklärte Bajic. „Das ist ein Grund
dafür, weshalb wir diese nur unter großer Sorgfalt einsetzen.“ Prinzipiell könne jeder Patient dazu
beitragen, die Situation in Bezug auf Antibiotikaresistenzen nicht zu verschlimmern, indem er sich
an einen homöopathischen Arzt wende.

„Viele Infektionskrankheiten kann man problemlos homöopathisch begleiten“, sagt auch Dr. Christian Lucae, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Homöopathie, im Interview der Publikumszeitschrift. Gerade in der Kinderpraxis spielen akute Infektionen eine große Rolle und gehören zum alltäglichen Behandlungsspektrum. „Hierzu zählen beispielsweise Infektionen der oberen Atemwege, Bronchitiden, Mittelohrentzündungen, Magen-Darm-Infektionen oder Hautinfektionen“, zählt Lucea auf. Auch chronische oder chronisch-rezidivierende – also immer wiederkehrende – Infektionen können erfolgreich homöopathisch behandelt werden. Oftmals besteht hierbei ein Therapienotstand: Konventionelle Maßnahmen sind ausgeschöpft oder gar nicht vorhanden, die Kinder springen von einer Infektion in die nächste, und erst unter klassisch-homöopathischer Behandlung kommt es zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes.

Quelle: Homöopathische Nachrichten vom Juni 2015 • www.welt-der-homoeopathie.de

 

Homöopathische Nachrichten vom Mai 2015

Themen:

  • 164. Jahrestagung des DZVhÄ: Impressionen vom Deutschen Homöopathie-Kongress 2015
  • Vorstandswahlen: Jörg Albrecht ist neuer 2. Vorsitzender des DZVhÄ
  • Deutscher Ärztetag: Impfzwang durch die Hintertür
  • Homöopathie-Kritik: Skeptiker
    scheitern deutlich mit BundestagspetitionHomöopathie-Forschung: Meta-Analyse mit Forschungspreis ausgezeichnet
  • Termine: Homöopathie in der Klinik: Konzepte – Umsetzung – Zukunft / 15. Internationaler Coethener Erfahrungsaustausch (ICE 15) / Deutscher Homöopathie-Kongress 2016 – 165. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, Bremen

Download (PDF, 0.9 MB)

 

Bertelsmann-Studie: Gesundheitsmonitor 2014                                                                       12.10.2014

Homöopathie: „Weil anderswo keine Besserung erzielt wurde“

Der Gesundheitsmonitor 2014 der Bertelsmann Stiftung zeigt nicht nur, dass homöopathischen Ärzten von Patienten ein größeres Vertrauen entgegengebracht wird als ihren konventionell arbeitenden Kollegen. Vielmehr bestätigt die Studie eine zentrale Erfahrung, die homöopathische Ärzte bei ihrer alltäglichen Arbeit machen: Homöopathie hilft bei chronischen Erkrankungen.

Laut Gesundheitsmonitor gaben 43 Prozent der befragten Patienten homöopathischer Ärzte explizit an, dass eine chronische Erkrankung der Anlass für den Arztbesuch und die homöopathische Behandlung sei. Als häufigstes Motiv nannten die Homöopathie-Patienten, „dass anderswo keine Besserung erzielt worden war“ (49 Prozent).

Obwohl der prozentuale Anteil der chronisch kranken Patienten in der Homöopathie-Gruppe (43 Prozent) deutlich höher lag als bei der Vergleichsgruppe ohne homöopathische Behandlung (26 Prozent), besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten, die von homöopathischen Ärzten behandelt wurden, das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück.

Änderung der Beschwerden nach homöopathischer Behandlung

Änderung der Beschwerden nach homöopathischer Behandlung

Quelle: Gesundheitsmonitor 2014 (www.gesundheitsmonitor.de)

 

Homöopathie-Forschung
Preis für ADHS-Studie: Signifikante Besserung bei Kindern

Homöopathie ist bei hyperaktiven Kindern wirksam und kostengünstig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Schweizer Forscherteam unter der Leitung von Dr. Klaus von Ammon, Universität Bern.

Sie wurden dafür mit dem vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Basel vergebenen Forschungspreis 2013 der Sandoz AG ausgezeichnet.

Die Forschungsarbeit von Klaus von Ammon et al. bearbeitet das Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität (AD[H]S) bei Kindern. Es handelt sich um die 10-Jahres-Ergebnisse einer randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie bei 83 Kindern mit ADHS gemäß DSM-IV-Kriterien. Verglichen wurden Kinder im Alter zwischen 7 und 15 Jahren, die randomisiert mit klassischer Homöopathie oder Plazebo behandelt wurden. Es wurde ein geeignetes Studiendesign entwickelt, das sowohl zu einer randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie (RCT) als auch zum diagnostisch-therapeutischen Vorgehen der Klassischen Homöopathie passt.

Fazit der Untersuchung: Die Behandlung mit klassischer Homöopathie führt bei Kindern mit AD(H)S zu einer signifikanten und über 10 Jahre anhaltenden Verbesserung der klinischen Symptome.

Die kognitiven Leistungen und das soziale Verhalten haben sich während der Screeningphase und bis zum Ende des RCT hoch signifikant verbessert und sind im Langzeitverlauf stabil geblieben.

Quelle: www.ikom.unibe.ch/unibe/medizin/kikom/content/e361435/linkliste361436/SFD2013Abstract_ADHD_ger.pdf

Homöopathie als Alternative zu Antibiotika

Am 1. April wird Prof. Dr. Michael Frass, Medizinische Universität Wien, im Europäischen Parlament über Homöopathie als Alternative zu Antibiotika sprechen. Lesen Sie hier seine Zusammenfassung:

Das Problem der Antibiotika ist einerseits die zunehmende Resistenzbildung gegen Keime, andererseits wird aber auch das zugrunde liegende Problem einer Infektion, nämlich die Sanierung des Terrains nicht erreicht. Als weiteres Problem ergibt sich, dass beispielsweise 90 Prozent aller Infektionen der oberen Atemwege virusbedingt sind, jedoch 75 Prozent aller Antibiotika für Infektionen der oberen Atemwege verschrieben werden. Mehrere Arbeiten in der Homöopathie zeigen einerseits, dass Homöopathie zumindest gleichwertig ist wie Antibiotika und andererseits, dass Homöopathie bei Erkrankungen, die üblicherweise mit Antibiotika behandelt werden, effektiv ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zum Gebrauch der Homöopathie als Alternative zu Antibiotika wurden vor allem bei Infektionen der Atemwege und bei Mittelohrentzündungen durchgeführt.

Eine internationale Beobachtungsstudie mit 500 Patienten mit Beschwerden des oberen oder unteren Respirationstrakts oder Ohrbeschwerden zeigte, dass 83 Prozent der Patienten mit Homöopathie eine Verbesserung erfuhren im Gegensatz zu 68 Prozent mit konventioneller Medikation. Auch hatten die homöopathisch behandelten Patienten eine schnellere Erleichterung der Beschwerden (67,3 Prozent) als die konventionell behandelten (56,6 Prozent). Mehrere randomisierte Placebo-kontrollierte doppelblinde klinische Studien mit 100 bis 200 Patienten belegen die Effektivität der Homöopathie bei Krankheitsbildern, die meist mit Antibiotika behandelt werden, etwa akute oder chronische Sinusitis, Bronchitis und Mittelohrentzündungen.
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Zeitschrift „Homöopathie“

Wenn Sie sich über aktuelle Themen zur Homöopathie informieren möchten, klicken Sie bitte auf
folgenden Link: www.zeitschrift-homoeopathie.de.

Meta-Analysen zur Homöopathie

Meta-Analysen zur Homöopathie kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wie die eingeschlossenen Studien selektiert werden. Eine neue Übersichtsarbeit in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ von Prof. Robert G. Hahn unter dem Titel „Homeopathy: Meta-analysis of pooled clinical data“ (Band 20 (5), 2013; 376-381) verhilft hier zu mehr Klarheit…
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Symposium zur Homöopathie-Forschung in Wien – Solide Studien wiederholen

Österreichs homöopathische Ärztegesellschaften luden Mitte November zu einem Symposium zum Thema Homöopathie-Forschung. Unter dem Titel „Nicht Glauben sondern Wissen(schaft)“ referierten Homöopathie-Forscher vor etwa 220 Ärzten und Medizinstudenten über den Status quo der Studienlage…
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„Was uns wirklich nährt“
Sehenswerte Dokumentation zum Thema Ernährung

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